Botschaft an Mahmud Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde:
Botschaft an Mahmud Abbas und die Palästinensische Autonomiebehörde: Wenn die Zugeständnisse enden, endet eure Existenz
Von Dr. Hussein Yamani
Autor und Forscher für Internationale und Wirtschaftliche Beziehungen
An Mahmud Abbas
Und an die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde,
Seit Jahrzehnten wird die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) als politischer Erfolg präsentiert, Resultat langer Kämpfe und großer Opfer. Doch die Realität zwingt uns heute dazu, mit Mut und Klarheit die Fragen nach Existenz, Legitimität und Zweck neu zu betrachten.
Die PA in ihrer Struktur, Position und Funktion repräsentiert nicht länger das palästinensische Nationalprojekt. Sie ist zu einem funktionellen Werkzeug zur Krisensteuerung geworden, statt zur Befreiung zu führen, sie dient zionistischen Interessen. Heute wird sie erneut als Kanal für Zugeständnisse genutzt, unter dem Slogan „Erhaltung des Restes“, ein Slogan, der zur Rechtfertigung jeder Schwäche geworden ist leider gilt der auch bis Syrien.
Wenn der Grund für eure Existenz Zugeständnisse sind, dann bedeutet ihr hört auf zu existieren, wenn die Zugeständnisse enden!
Das ist eine gefährliche Gleichung, aber realistisch angesichts des Kurses seit Oslo bis heute. Zugeständnisse wurden zur Bedingung für eure internationalen Beziehungen, symbolische politische Präsenz und finanzielle Unterstützung. Je mehr ihr ablehnt zuzugestehen, desto stärker entzieht man euch eure Steuerungsmittel und bedroht eure Existenz.
Noch alarmierender ist das Projekt der sogenannten „Sieben Emirate“, durch das die Besatzung das Westjordanland in stammesbasierte Einheiten aufteilen will – beginnend mit dem „Emirat Hebron“. Dieses Projekt ist zum Scheitern verurteilt, was die Besatzung selbst weiß doch es dient als erster Druckversuch in einer gut durchdachten Kampagne, euch zur größten Aufgabe zu zwingen: auf den Traum vom unabhängigen palästinensischen Staat zu verzichten.
Von den Abraham-Abkommen bis zum aktuellen UN-Szenario ist eindeutig, dass versucht wird, die „Endlösung“ ausschließlich nach zionistischer und amerikanischer Vision neu zu gestalten ohne Jerusalem, ohne Flüchtlinge, ohne echte Souveränität. Und doch setzt ihr weiterhin auf dieselben Parteien, die schamlos gegen palästinensische Rechte konspirierten.
Die Wette auf die USA ist wie das alte Versprechen an al‑Makmun
So wie Sherif Hussein den britischen Versprechen glaubte und mit nichts zurückblieb – betrogen durch das sogenannte „Makmun-Versprechen“ – setzt ihr heute noch immer auf die USA, schickt Bittbriefe an ihre Verwaltungen, nicht würdig eines Volkes, das genug geopfert hat, um einen Kontinent zu befreien.
Habt ihr nichts aus der Geschichte gelernt?
Hat euch der jüngste Gaza‑Krieg nicht gezeigt, dass die Welt die Schwachen nicht respektiert?
Haben die Menschen, als sie auf die Straßen gingen und die Aggression ablehnten, nicht bewiesen, dass die arabischen Gesellschaften lebendig sind, auch wenn ihre Regime ergeben sind?
Wenn in den arabischen Herrschern noch ein Funke Anstand übrig wäre, hätten sie zumindest die UN‑Versammlung boykottiert – besonders nachdem den Abbas und seiner Delegation Visa verweigert wurden. Das wäre die minimale Antwort auf die amerikanische „Terrorpolitik“ gewesen. Aber leider fehlt es diesen Herrschern an eigenem Willen – sie sind nur Werkzeuge des Kolonisators, behandeln unsere existenziellen Fragen mit Abhängigkeit statt mit Souveränität. Sie wagen es nicht, selbst einfache souveräne Entscheidungen zu treffen.
Schließlich – aber nicht zuletzt – bleibt euch nur die Rückkehr zum Volk
Ihr besitzt keine echte volkstümliche Legitimität mehr, und eure sogenannte Roadmap führt nicht länger zu einem Staat. Was euch bleibt, ist eine einzige Option: die Rückkehr zum Volk – zum Widerstand, zum Kampf, besonders als unveräußerliches Recht gemäß der UN‑Charta, die ihr zu verteidigen vorgibt.
Wenn ihr diese Richtung nicht einschlagt, wird euch die Geschichte nicht verzeihen.
Sie wird schreiben, dass ihr die letzte Generation wart, die das palästinensische Projekt in die Irre geführt hat.
Grüße und Barmherzigkeit für die Märtyrer, die den Weg der Freiheit gingen,
Freiheit für die Gefangenen,Sieg und Stärkung für das edle Gaza die
Glut und das Herz der Natio
Gott steht hinter der Absicht.
Und unser letztes Bittgebet lautet: Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten .
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