Die Afghanen zwischen Kolonialbestrebungen und dem Festhalten an der Souveränität: Sie entlarven die Schande der Araber

  

Die Afghanen zwischen Kolonialbestrebungen und dem Festhalten an der Souveränität: Sie entlarven die Schande der Araber


Von Dr. Hussein  Yamani

Autor und Forscher für internationale und wirtschaftliche Beziehungen


Seit dem Abzug der US-Truppen vom Luftwaffenstützpunkt Bagram, der als Symbol der langen Besatzungszeit galt, versucht die USA immer wieder, Vorwände zu finden, um erneut afghanischen Boden zu betreten. Trotz der Aussagen einiger westlicher Politiker – allen voran des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump – die einen herablassenden Ton gegenüber dem afghanischen Volk trugen, kam die Antwort aus Kabul klar: keine Rückkehr zum Kolonialismus und keine Unterwerfung unter ausländische Diktate.


Ablehnung der Wiedereröffnung der Bagram-Basis
Die Bagram-Basis, einst das Zentrum der US-Militärpräsenz in Afghanistan, ist heute ein Symbol wiedererlangter Souveränität. Die Weigerung der afghanischen Regierung und des Volkes, die Basis erneut zu betreiben oder ausländische Truppen zu stationieren, spiegelt den festen Willen wider, die nationale Unabhängigkeit nach großen Opfern zu schützen.

Trumps Rhetorik und die anhaltende Arroganz
In Trumps jüngsten Äußerungen wurde Afghanistan als „schwache Partei“ dargestellt, die sich der US-Macht beugen müsse – eine alte koloniale Rhetorik, die in neuem Gewand daherkommt. Doch die Afghanen zeigten politisches Bewusstsein und historische Reife: Die Zeit der Vormundschaft ist vorbei, und Beziehungen zu anderen Staaten müssen auf Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt beruhen.

Die westlichen Medien und die Agenda der Rechtfertigung
Die westlichen Medien spielten eine wichtige Rolle bei dem Versuch, eine Rückkehr der Kontrolle über Afghanistan zu rechtfertigen. In den letzten Monaten verstärkten sie Kampagnen, die sich auf Frauenrechte in Afghanistan konzentrierten, und nutzten dieses Thema als politisches und moralisches Druckmittel. Obwohl Frauenrechte in jeder Gesellschaft wichtig sind, zeigte die Übertreibung und selektive Darstellung, dass das eigentliche Ziel nicht der Schutz humanitärer Werte war, sondern die Vorbereitung auf eine militärische und politische Rückkehr.

Gleichzeitig wird die palästinensische Frau nicht nur angegriffen, sondern sie und ihre Kinder werden zu Opfern von Massakern. Warum schweigen westliche Entscheidungsträger über ihr Leiden?

Afghanistan nach der Befreiung
Trotz wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen hat Afghanistan nach der Befreiung konkrete Schritte zum Aufbau eigener Institutionen unternommen – frei von ausländischen Einflüssen. Das Volk, das den längsten Krieg der USA widerstand, bewies seine Standhaftigkeit. Heute versucht es, seinen eigenen Weg zur Entwicklung zu gestalten – entsprechend seinen nationalen Prioritäten und kulturellen Werten.

Die Afghanen haben deutlich gemacht: Souveränität ist eine rote Linie. Das heutige Bild zeigt ihren wachsenden Willen, sie zu schützen. Versuche, ihr Image zu verzerren oder eine Vormundschaft aufzuzwingen, greifen nicht mehr. Die bittere Erfahrung der Besatzung hat das kollektive Bewusstsein gestärkt. Die Botschaft des afghanischen Volkes an die Welt ist klar: Wir sind frei in unseren Entscheidungen und in unserer Souveränität, und es wird keine Rückkehr des Kolonialismus unter welchem Vorwand auch immer geben.

Trumps Aussagen stellten die meisten arabischen und muslimischen Führer ins Rampenlicht – besonders im Vergleich zwischen denen, die der USA hinterherlaufen, und denen, die sich nur vor dem einen Gott beugen. Die afghanischen Führer enthüllten die Blöße der Araber und ihr ständiges Versagen, obwohl keine strategischen Partnerschaften mit Amerika bestehen. Dennoch betrachten die Amerikaner sie mit Arroganz – wie ein Herr auf seinen Diener herabblickt.

Gott segne weder sie noch das Vermögen, das sie an Amerika verschwendeten und Trump als Geschenk überreichten – ohne Gegenleistung. Während der globale Zionismus finanziellen Einfluss nutzte, um seine Stellung zu stärken, vergeuden die Araber ihr Vermögen und ernten nur Verachtung, Erniedrigung und Hass.

Führer, die Rollen der Erniedrigung und des Dienens gegenüber Feinden akzeptieren, brauchen wir nicht. Ihr Abgang ist der Beginn von Stärke, ihre Existenz hingegen bedeutet Schmach und Schwäche.

Wir bitten Gott, uns vor ihrem Übel und dem Übel der Kolonisatoren zu bewahren, wie Er es will.

Gott steht hinter der Absicht.
Und unser letztes Bittgebet lautet: Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten

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